Kinderchor gestaltet Musical zum Sams
16. Januar 2026
„Eine Woche voller Samstage“
Der Kinderchor Bad Wildungen lädt Kinder ab fünf Jahren zu einem neuen Musicalprojekt ein. Auf dem Programm steht das bekannte Stück „Eine Woche voller Samstage“, das gemeinsam einstudiert und auf die Bühne gebracht wird.
Die Proben finden dienstags im Martin-Luther-Haus Bad Wildungen statt. Von 15.30 bis 16 Uhr proben Kinder ab fünf Jahren bis zur ersten Klasse, von 16.15 bis 17 Uhr Kinder ab der zweiten Klasse. Start des Projekts ist am 27. Januar 2026.
Geplant sind Aufführungen am 30. und 31. Mai in Bad Wildungen und Bad Arolsen. Die Teilnahme am Musicalprojekt ist kostenlos. Informationen und Anmeldung per E-Mail an annette.fraatz@ekkw.de
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Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht von Samstag (28. Februar) auf Sonntag (1. März) zwei Kompakttraktoren von einem Firmengelände in der Ederstraße in Wega gestohlen. Die Polizei sucht nach Zeugen. Der Diebstahl wurde erst am Mittwochabend bei der Polizei Bad Wildungen angezeigt. Nach bisherigen Ermittlungen verschafften sich die Täter am Sonntag zwischen 2.30 und 3.30 Uhr Zugang zu dem Gelände und entwendeten zwei Kompakttraktoren der Marke John Deere. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter einen Lastwagen genutzt haben, um die Fahrzeuge abzutransportieren. Der Wert der beiden Traktoren liegt bei mehr als 100.000 Euro. Die Kriminalpolizei in Korbach bittet um Hinweise, insbesondere zu verdächtigen Fahrzeugen im Bereich Wega. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 05631/9710 entgegen.

Mit gezielten Verkehrskontrollen hat die Polizei am Mittwoch, 25. Februar, in Bad Wildungen, Mandern und Waldeck-Netze den Fokus auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr gelegt. Dabei stellten die Einsatzkräfte mehrere Verstöße fest. Zwischen 11 und 15.30 Uhr kontrollierten rund 30 speziell geschulte Beamtinnen und Beamte des Polizeipräsidiums Nordhessen an drei parallel eingerichteten Kontrollstellen zahlreiche Fahrzeuge. Ziel war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und andere Verkehrsteilnehmer vor nicht fahrtüchtigen Fahrern zu schützen. Insgesamt leiteten die Polizisten Ermittlungsverfahren gegen sechs Fahrzeugführer ein, die unter Drogeneinfluss unterwegs gewesen sein sollen. Zudem gab es zwei Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie weitere Anzeigen wegen Verstößen gegen die Abgabenordnung und das Pflichtversicherungsgesetz. Rund 20 Ordnungswidrigkeiten, etwa wegen fehlender Sicherheitsgurte, wurden ebenfalls festgestellt. An der Kontrollstelle am Sportplatz in Waldeck-Netze ergab bei einem 26-Jährigen ein Drogenvortest den Verdacht auf Haschischkonsum. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Ein anderer Autofahrer zeigte einen gefälschten serbischen Führerschein vor. Gegen ihn wird nun wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Ein spanischer Fahrzeugführer hatte sein Auto nicht ordnungsgemäß umgemeldet, hier besteht der Verdacht eines steuerrechtlichen Verstoßes. In der Bahnhofstraße in Bad Wildungen kontrollierten die Beamten einen 31-Jährigen, bei dem sich der Verdacht auf Drogenkonsum bestätigte. Auch hier wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Autoschlüssel sichergestellt. Die meisten Verstöße stellten die Polizisten in Bad Wildungen-Mandern fest. Dort hatten mehrere Fahrer offenbar kurz zuvor Drogen konsumiert. Bei einem 30-Jährigen aus Dessau war Cannabisgeruch im Fahrzeug wahrnehmbar. Ein 43-Jähriger aus Fuldabrück sowie ein 32-Jähriger aus Waldeck zeigten bei Vortests Hinweise auf Cannabis beziehungsweise auf Cannabis und Amphetamin. Eine 35-jährige Frau aus Bad Wildungen räumte zudem eigenen Angaben zufolge den Konsum von Cannabis am Vortag und weiterer Drogen am Wochenende ein. In allen Fällen wurden Blutentnahmen angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Nach Angaben der Polizei zeigten die kontrollierten Verkehrsteilnehmer überwiegend Verständnis für die Maßnahmen. Die Beamten weisen darauf hin, dass Fahrten unter Drogeneinfluss eine erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmenden darstellen. Die Wirkung von Betäubungsmitteln werde häufig unterschätzt und könne noch Tage später nachweisbar sein. Auch künftig kündigt die Polizei im Landkreis weitere Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr an.

Ein Kaffee, ein kurzer Gang zur Toilette – und das E-Auto ist wieder bereit für die Weiterfahrt: Was an vielen Orten im Landkreis Waldeck-Frankenberg noch Zukunftsmusik ist, ist am Ederblickzentrum in Altwildungen bereits Realität. Während Fahrer früher für eine vollständige Ladung oft mehrere Stunden einplanen mussten, reichen hier wenige Minuten, um genügend Energie für weitere Kilometer zu laden. Möglich machen das neue Ultra-Schnellladesäulen, die zu den leistungsstärksten Ladeangeboten in der Region zählen. Errichtet und betrieben werden die Schnellladestationen von der Eliso GmbH. Insgesamt können am Standort in Altwildungen vier Fahrzeuge gleichzeitig laden. Dabei sind Ladeleistungen von bis zu 800 Kilowatt abrufbar, sodass zwei Fahrzeuge parallel mit jeweils bis zu 400 Kilowatt versorgt werden können. Moderne Hochleistungs-Ladetechnik (HPC) ermöglicht es, Fahrzeugakkus innerhalb von rund 20 bis 30 Minuten auf etwa 80 Prozent aufzuladen. Die Ladegeschwindigkeit hängt jedoch nicht allein von der Leistung der Ladestation ab, sondern auch davon, welche Ladeleistung das jeweilige Fahrzeug aufnehmen kann. Aktuell gibt es nur wenige Modelle auf dem Markt, die Ladeleistungen von über 200 Kilowatt ermöglichen. Die tatsächliche Ladezeit kann daher je nach Fahrzeugtyp und Batteriekapazität variieren. „Wir denken hier bewusst in die Zukunft“, sagt Kai Konrad von Caravan Konrad am Ederblickzentrum. Die neuen Schnellladesäulen seien damit nicht nur ein Angebot für den aktuellen Bedarf, sondern auch eine Investition in die weitere Entwicklung der Elektromobilität. Gerade mit Blick auf steigende Reichweiten und höhere Ladeleistungen kommender Fahrzeuggenerationen spiele leistungsfähige Infrastruktur eine zentrale Rolle. Auch aus Sicht des Betreibers ist der Standort Teil einer langfristigen Strategie. „Aktuell betreiben wir in Hessen sechs Standorte für Ultra-Schnellladen“, sagt Josefin Link von der Eliso GmbH. „Unsere 400-Kilowatt-Säulen sind bewusst so ausgelegt, dass sie auch den Anforderungen zukünftiger Fahrzeuggenerationen gerecht werden.“ Kai Konrad zeigt sich insgesamt zufrieden mit der neuen Anlage. „Der Standort wird dadurch deutlich attraktiver“, sagt er. Gerade für Reisende, etwa vom Edersee, sei das Ederblickzentrum nun mit einem Rastplatz vergleichbar. Die Initiative für das Projekt ging vom Betreiber Eliso aus, der aufgrund der Standortattraktivität gezielt auf Kai Konrad zugegangen war. Die Bauzeit für die Anlage betrug knapp ein Jahr. Pro Ladesäule liegen die Investitionskosten bei rund 120.000 Euro. Zusätzlich wurde ein eigenes Trafogebäude errichtet, das über eine Mittelspannungsleitung mit dem Netz auf der gegenüberliegenden Straßenseite verbunden ist. Eliso zahlt für den Betrieb eine reguläre Pacht an die Eigentümer des Geländes, Ken und Kai Konrad. Geladen wird aktuell zu einem Preis von 49 Cent pro Kilowattstunde – ein vergleichsweise günstiger Tarif im Bereich des Schnellladens. Besonders ist der Standort auch aus regionaler Sicht, denn im Umkreis von rund 100 Kilometern gibt es nur eine Handvoll Ladesäulen mit einer Leistung von bis zu 400 Kilowatt – diese befinden sich bislang ausschließlich an Autobahnen. Die neuen Ladesäulen in Altwildungen sind damit die ersten dieser Leistungsklasse an einer Landstraße. Alle neuen Ladepunkte sind rund um die Uhr zugänglich, werden mit 100 Prozent Ökostrom betrieben und verfügen über ein Kreditkartenterminal für eine einfache Bezahlung. Der Standort ist Teil des sogenannten Deutschlandnetzes, mit dem das Bundesministerium für Verkehr bundesweit zusätzliche Schnellladepunkte schafft und finanziell fördert.
